LSVD+ Bayern Beratung und Fragen

Hate-Speech-Meldestelle und bayernweites Beratungstelefon:
0800 00 112 03

“Strong!” bietet Unterstützung für Menschen, die von queerfeindlicher Diskriminierung und/oder Gewalt betroffen sind, sowie deren Freund*innen und Fachkräften aus ganz Bayern. Auch digitaler Hass kann dort gemeldet werden: https://strong-community.de/

Logo Queeres Netzwerk Bayern

Queere Angebote in Bayern suchen und finden:

Das Queere Netzwerk Bayern (QNB) ist eine zentrale Landesplattform für queere Menschen im Freistaat Bayern und ein Kooperationsprojekt des LSVD⁺ Bayern mit dgti e.V. und BJR, gefördert vom Bayerischen StMAS: https://queeresnetzwerk.bayern/

LSVD⁺ Rechtsberatung

Wir sind ein Antidiskriminierungsverband - wir unterstützen queere Menschen mit einer juristischen Erstberatung, wenn sie sich gegen Benachteiligungen wehren und ihre Rechte durchsetzen wollen: LSVD⁺Rechtsberatung
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Fluchtgrund Queer / Queer Refugees

Für queere Geflüchtete gibt es in Deutschland zahlreiche Anlaufstellen mit unterschiedlichen Angeboten. Hier finden Sie das nächstgelegene, für Sie passende Angebot. Das LSVD+ Projekt bietet Betroffenen, Fachkräften und Strukturen verschiedene Arten der Unterstützung: Fluchtgrund Queer: Queer Refugees Deutschland

Q & A Fragen und Antworten zu queeren Themen

Queer wird häufig als Sammelbegriff für lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche, sowie weitere queere Menschen verwendet. Als Selbstbezeichnung wird er aber oft auch benutzt, um eine Identität, jenseits von Kategorien wie „Mann“ und „Frau“ oder „heterosexuell“ und „lesbisch“/„schwul“ zu bezeichnen.

Queer kann sich auch auf eine Haltung beziehen, die Zweigeschlechtlichkeit und Heteronormativität infrage stellt. Weitere queere Begriffe werden z.B. hier erklärt: https://queer-lexikon.net/lexikon/glossar/

Wenn du queerfeindliche Diskriminierung oder Gewalt erlebst – egal ob im Alltag, am Arbeitsplatz, in der Schule oder online – hast du das Recht, dich zu wehren und Unterstützung zu bekommen.

  1. Dokumentiere den Vorfall: Notiere dir Zeit, Ort, beteiligte Personen und mögliche Zeug*innen. Wenn möglich, sichere Beweise wie Screenshots, E-Mails oder Fotos.
  2. Melde den Vorfall: Wenn du möchtest, kannst du queerfeindliche Diskriminierung an die Fachstelle Strong! melden und digitale Vorfälle über das Meldeformular von Strong! eintragen.
  3. Suche Beratung und Unterstützung: In Bayern gibt es verschiedene Anlaufstellen, die dich vertraulich beraten und begleiten – z. B. die Fachstelle Strong! oder queere Beratungsstellen vor Ort. Diese Stellen helfen dir, den Vorfall rechtlich und emotional einzuordnen und nächste Schritte zu planen. Eine gute Übersicht findest du hier: www.queeresnetzwerk.bayern
  4. Nutze deine Rechte: Gesetze wie das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) schützen dich in bestimmten Lebensbereichen, z. B. am Arbeitsplatz oder bei Dienstleistungen, vor Diskriminierung. In schweren Fällen kann auch eine Anzeige wegen Beleidigung, Nötigung, Volksverhetzung oder Körperverletzung in Betracht kommen. Du kannst dich vor einer Anzeige bei der Polizei auch von queeren Fachstellen wie Strong! beraten lassen.
  5. Du bist nicht allein: Queerfeindliche Diskriminierung betrifft viele. Niemand muss sie einfach hinnehmen. Unterstützung und Solidarität gibt es in Communities und Institutionen. Gemeinsam können wir sichtbar machen, was sonst oft unsichtbar bleibt. Wenn dich deine Erlebnisse zu politischem Engagement motivieren, dann melde dich bei uns!

-- kommt bald --

  Deine Unterstützung – egal ob Zeit, Geld oder Sichtbarkeit – stärkt queere Menschen und Strukturen in Bayern. Danke, dass du Teil davon bist.